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BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
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Umwandlung in den Grenzkataster gemäß § 17 VermG in Verbindung mit § 18 VermG

Beschreibung

Ein Grundstück ist entweder im Grenzkataster oder im Grundsteuerkataster eingetragen.

Im Grenzkataster:

  • sind die Grenzen des Grundstückes rechtsverbindlich festgelegt
  • können verloren gegangene Grenzzeichen leicht wiederhergestellt werden (keine Grenzstreitigkeiten mehr!)
  • gibt es den Schutz des Vertrauens bei einem Rechtserwerb
  • ist eine Ersitzung von Grundstücksteilen unmöglich.

    Im Grundsteuerkataster:
  • dient die Katastralmappe nur zur Veranschaulichung der Lage des Grundstückes
  • müssen Grenzstreitigkeiten vor Gericht ausgetragen werden.
     
    Diesen besonderen Rechtsstatus des Grenzkatasters kann ein Grundstück auf verschiedene Weise erlangen:
  • durch eine Grenzvermessung, die zu diesem Zweck vom Vermessungsamt vorgenommen wird
  • nach einem Antrag des Grundeigentümers, dem ein Plan eines Vermessungsbefugten angeschlossen ist
  • als Ergebnis im Zusammenhang mit einer Grundstücksteilung
  • nach agrarischen Zusammenlegungsverfahren (Kommassierungen)
  • in speziellen Fällen von Amts wegen