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Festpunkte Höhe

Qualität

Datenquelle

Ergebnisse des Präzisionsnivellements seit 1948


Datenerfassung und -verarbeitung

Die Stabilisierung der Punkte erfolgt im Fels oder an massiven Bauwerken mit Bolzen, alte Stabilisierungen können auch Lochmarken sein. Grundlage ist das Messverfahren des geometrischen Nivellements. Für die Messungen werden Digitalnivelliere der höchsten Genauigkeitsstufe sowie Invarbandlatten verwendet. Die entstehenden Messdaten werden vor einer weiteren Auswertung bezüglich Lattenmeter und Temperatur zum Zeitpunkt der Messung, sowie mit einer sphäroidischen Korrektur zur Berücksichtigung des Einflusses des theoretischen Schwerefeldes auf die Messung, korrigiert. Die endgültige Auswertung erfolgt als linienweise Ausgleichung, wobei gemessene Schleifen vorausgeglichen werden. Die Einpassung der Linien in Altpunkte erfolgt nach Bewertung von Höhenvergleichen an unverändert gebliebenen Punkten. Der maximal auftretende Zwang beträgt | f | < 2,0 mm/km.


Allgemeine Höhen- und Lagegenauigkeit

Die aus der Ausgleichung abgeleitete Messgenauigkeit der Nivellementhöhen liegt bei ±0,6 mm/km. Mit zunehmendem Alter der Messungen tritt infolge von Höhenänderungen der Stabilisierungsobjekte eine Verringerung der Genauigkeit ein. Die Lagegenauigkeit der Höhenfestpunkte ist je nach Kartierungsgrundlage unterschiedlich und liegt zwischen einigen dm aus der Katastralmappe bis zu ca. 25 m aus der ÖK50.


Fortführung

Neu- bzw. Nachmessungen finden derzeit anlassbezogen, vor allem bei Punktverlusten, statt.


Allgemeine Vollständigkeit

Derzeit stehen ca. 29.000 Punkte in linienförmiger Struktur über ganz Österreich verteilt zur Verfügung. Für ca. 5.000 Punkte des PN liegen Informationen über Höhenänderungen auf. Es ist möglich, dass Höhenpunkte, die in der Datenbank verwaltet werden, in der Natur beschädigt oder nicht mehr vorhanden sind.

 

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