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BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
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Festpunkte Lage MGI

Qualität

Datenquelle

Terrestrische Vermessung, GPS-Messung, Photogrammetrische Auswertung

Datenerfassung und -verarbeitung

Die Messung der TP erfolgte bis Ende der 80er Jahre durch Richtungs- und Streckenmessung, mittlerweile kommen ausschließlich die satellitengestützten Messmethoden des Global Positioning System (GPS) zum Einsatz.

Die Messung der EP erfolgte in den Anfängen mittels Photogrammetrie. Ab Ende der 80er Jahre erfolgte auch die Messung der EP, vor allem die Übermessung aller mittels Fernerkundung bestimmter EP, durch kombinierte Richtungs- und Streckennetze (terrestrisch). Seit 1997 kommt auch im Netz der EP die satellitengestützte Messmethode des Global Positioning System (GPS) zum Einsatz.

Die Triangulierungspunkte sind überwiegend durch Steine oder Bolzen stabilisiert. Von diesen TPs wurden ca. 270.000 Einschaltpunkte (EP) mit einem durchschnittlichen Abstand von 500 m abgeleitet. Dieses, zum Teil noch zweidimensionale Punktnetz der EPs, ist vorwiegend durch Metallmarken, EP-Steine, Schutzringe oder Gabelpunkte festgelegt.

Die Auswertung erfolgt im System der österreichischen Landesvermessung und im System ETRS89 mit Methoden der Ausgleichsrechnung und über Interpolationsalgorithmen.

Allgemeine Lagegenauigkeit

Die Darstellungsgenauigkeit eines Punktes im System der österreichischen Landesvermessung (MGI) beträgt:
  TP EP
  • österreichweit:
  • < 1,2 m  
  • lokal:
  • < 5 cm < 7 cm
    Zusätzlich erfolgt für die TP eine sukzessive Umstellung auf das global gelagerte internationale europäische System ETRS89/1989,0. Grundlage dafür sind die Punkte des AGREF(Austrian Geodynamic Reference Frame). Für diese sowie für von diesen abgeleitete Punkte beträgt die Darstellungsgenauigkeit (absolute Genauigkeit):
  • TP-Lage:
  • < 2 cm
  • TP-Höhe:
  • < 5 cm

    Fortführung

    Großräumige Neu- bzw. Nachmessungen finden anlassbezogen statt. Dazu kommen österreichweit punktuell Messungen zur Erhaltung des Festpunktfeldes.

    Allgemeine Vollständigkeit

    In der Natur ist das Mehrzweckfestpunktfeld bis auf wenige Ausnahmen flächendeckend vorhanden.