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Zielgenau mit dem Adressregister (9.10.2019)

Das Österreichische Adressregister wurde 2004 im Rahmen der eGovernment-Initiative der Bundesregierung eingeführt. Es ist ein Teil der Online Applikation des Adress-, Gebäude- und Wohnungsregisters. Städte und Gemeinden tragen Adressen in das Register rechtsgültig ein.

Wofür wird das Adressregister eingesetzt?

Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen liefert die Basis für zahlreiche Anwendungen - ohne, dass die User das immer merken. Vieles wären ohne das Adressregister nicht denkbar, etwa Kataster, Grundbuch, Zentrales Melderegister (ZMR), Zentrales Wählerregister, Pendlerrechner, Routenplaner AnachB, Geoinformationssysteme, Marktforschung, Standortplanung und Kampagnenplanungen.

Wer verwendet das Adressregister?

Die Gruppe der Anwender ist breit gefächert und kann auch mit prominenten Namen aufwarten: Google, Innen-, Finanz-, Verkehrs- und Nachhaltigkeitsministerium, Bundesländer, Gemeinden, Notruf- und Landeswarnzentralen, Verkehrsauskunft Österreich, Versorgungsunternehmen, Ziviltechniker- und Architekturbüros und Bauwesen. Manchmal ist das Adressregister sogar unmittelbar überlebenswichtig: Blaulichtorganisationen wie Rettung oder Feuerwehr nutzen die Daten, um schnell und verlässlich zum Einsatzort zu kommen.

Kostenlose Einzelabfragen sind für jedermann möglich: www.adressregister.gv.at

100. Sitzung der Clearingstelle

Bei einem derart großen Register mit hohen Ansprüchen und zahlreichen Nutzern ist die entsprechende laufende Koordination wichtig. Die dafür zuständige Clearingstelle traf sich am 18. September zur 100. Sitzung. Zu diesem Jubiläum trafen zahlreiche Vertreter aus Verwaltung und Wirtschaft, die die mit dem Österreichischen Adressregister verbunden sind, im alten Sitzungssaal des Palais Niederösterreich zusammen. Die Generalsekretäre des Städte- und Gemeindebundes, sowie der Präsident des BEV haben diese Sitzung zum Anlass genommen, die Bedeutung des Adressregisters und der Clearingstelle hervorzuheben. In Vorträgen wurde über die Bedeutung der Adresse in Österreich, die Entstehung des Adressregisters, Produkte und Services, Kunden und Nutzen berichtet.

Man war sich einig: Ohne die hohe Qualität des Adressregisters des BEV würde die Leistung und Effizienz der Verwaltung leiden, lebensrettende Einsätze könnten sich gefährlich verzögern. Das Service für die Bürger auch über Anwendungen wie Routenplaner und Google Maps wäre nicht annähernd so leistungsfähig. Daher freut man sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit zum Nutzen aller Beteiligten.

Mehr zum Adressregister finden Sie hier

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