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Rinner-Preis für BEV-Mitarbeiter (28.10.2019)

Das BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen wird zu Recht für die Kompetenz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit und international geschätzt. Eine besondere Auszeichnung gab es jetzt für einen von ihnen.

Herausragende Publikation

Im feierlichen Rahmen eines Festvortrages wurde Dr. Andreas Hellerschmied von der Abteilung Grundlagen am 22. Oktober 2019 der Karl-Rinner-Preis verliehen. Die Österreichische Geodätische Kommission (ÖGK) fördert mit diesem Preis hervorragende wissenschaftliche Arbeiten junger Geodätinnen und Geodäten. Dieser im heurigen Jahr von der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen gesponserte Preis von 1.000 ¤ wurde durch den Präsidenten der ÖGK Univ. Prof. Dr. Norbert Pfeifer und den Vorsitzenden der Bundesfachgruppe Vermessungswesen DI Christian Lidl überreicht.

Andreas Hellerschmied erhielt diesen Preis aufgrund seiner herausragenden Publikation im Themenbereich Satelliten-Tracking mit VLBI (Very Long Baseline Interferometry) mit dem Titel "Observing APOD with the AuScope VLBI Array". Mit dieser Technik wird eine verbesserte Verknüpfung der geodätischen Weltraumverfahren zur Realisierung von globalen Referenzrahmen ermöglicht.

Was ist VLBI?

Die VLBI (Very Long Baseline Interferometry) ist eine mikrowellenbasierte weltraumgeodätische Technik. Hier werden mit Hilfe extragalaktischer Objekte wie Quasare, aber auch Satelliten minimale Positionsunterschiede auf der Erde ermittelt. Besondere Relevanz hat diese Technik etwa bei der Messung der Auswirkungen des Klimawandels. So kann eine Messgenauigkeit von 0,1 mm pro Jahr erreicht werden und ein Meeresspiegel-Anstieg von nur 3 mm pro Jahr exakt ermittelt werden.

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