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BEV-Preismodell als Best Practice für PSI Umsetzung in Spanien (24.06.2009)

Am 9. Juni 2009 veranstaltete das spanische Ministerium für Industrie, Tourismus und Handel einen Workshop zum Thema "Weiterverwendung von PSI (Daten des öffentlichen Sektors) in Europa" in Madrid. Der Generaldirektor des spanischen Staatssekretariates für Telekommunikation und Informationsgesellschaft hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung öffentlicher Daten für die Wirtschaft und für die Bürger hervor und zeigte sich zufrieden mit den Erfolgen des spanischen Projektes Aporta. Dieses Projekt hat auf Initiative der spanischen Regierung die praktische Umsetzung der EU-Richtlinie über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI-Richtlinie) begleitet und in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Verfügbarkeit öffentlicher Daten für Unternehmen geleistet.

Nach wie vor bedarf es weiterer Anstrengungen, das Bewusstsein für die volkswirtschaftlichen Vorteile der Weiterverwendung von öffentlichen Daten durch private Unternehmen zu schärfen und ein entsprechendes Umfeld zu schaffen. 300 Teilnehmer aus Wirtschaft und Verwaltung folgten den Vorträgen und diskutierten mit Experten aus ausgewählten europäischen Ländern und Vertretern der Interessensgruppen in Spanien über die Bedeutung und den wirtschaftlichen Faktor und Nutzen, die sich aus der Weiterverarbeitung von öffentlichen Informationen ergeben.

Auf Einladung der Veranstalter berichtete Frau Dipl.-Ing. Gerda Schennach vom BEV über die Situation in Österreich sowie über das Preismodell des BEV, dessen Auswirkungen durch die geänderte Preispolitik und das neue Lizenzmodell als Best Practice Modell vorgestellt wurden. Mit hohem Interesse wurde die Analyse der Ergebnisse, insbesondere die erkennbare Öffnung von neuen Geschäftsfeldern für klein- und mittelständische Unternehmen aus der Geoinformationswirtschaft, beraten und diskutiert. Besonderes Augenmerk soll zukünftig auch auf die Förderung neuer Anwendungen von georeferenzierten Diensten für vielfältige wirtschaftliche Anwendungen gelegt werden.

v.l.n.r.: Ramon Lorenzo Martinez, Gerda Schennach, Angel Maldonado Elvira, Ignasi Labastida i Juan, Ignacio Espejo-Saavedra Hernandez
Die Teilnehmer am Workshop in Madrid

 

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