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Arbeitsbesuch des Direktors von METAS im BEV (01.07.2009)

Dr. Christian Bock, der Direktor des Schweizer Bundesamtes für Metrologie (METAS) und Vizedirektor Dr. Philippe Richard trafen am 25. Juni 2009 mit Dr. Arnold Leitner, dem Leiter der Gruppe Eichwesen im BEV, und mit Dr. Ulrike Fuchs, der Leiterin der Benannten Stelle, zu einem Arbeitsbesuch zusammen. Zentrale Themen des Arbeitsbesuches waren konkrete Pläne über die künftige Zusammenarbeit zwischen dem BEV und METAS sowie die Koordinierung und Abstimmung der Aktivitäten in den internationalen Metrologie-Organisationen.
v.l.n.r. Dr. Fuchs, Dr. Leitner, Dr. Richard, Dr. Bock
Die beiden Metrologieinstitute METAS und BEV sind aufgrund ihrer Struktur und Größe in vielen Bereichen vergleichbar, wodurch auch viele Probleme ähnlich gelagert sind. Die Schweiz hat in einem bilateralen Abkommen mit der EU die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen geregelt und ist daher im gesetzlichen Messwesen in diesem Sinne gleichwertiger Partner.

Nach kurzen Berichten über Neuerungen im METAS sowie aktuelle Vorhaben im BEV, wie etwa der Laborneubau, wurde als erstes Arbeitsthema die Koordinierung von Dienstleistungen besprochen. Derzeit sind auch die kleineren Metrologie-Institute bestrebt, auf möglichst vielen Fachgebieten metrologische Dienstleistungen anzubieten, was im Hinblick auf die Anzahl der Kunden nicht immer sinnvoll ist. Dem Beispiel der Koordination der Metrologieforschung durch das EMRP (European Metrology Research Programme) folgend wäre es zweckmäßig, auch im Bereich der metrologischen Dienstleistungen Schritte zu einer Koordinierung zu setzen. Gerade in Ländern mit gleicher Sprache wie Schweiz, Deutschland und Österreich wäre es einfach, gegenseitig Kunden zu betreuen. Es wurde vereinbart, bis zum nächsten Treffen (unter Teilnahme der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Deutschland) mögliche Geschäftsfelder für eine derartige grenzübergreifende Kundenbetreuung zu identifizieren.

Ein weiteres Thema waren die internationalen Organisationen, ihre Strategie und eine möglichst effiziente Einflussnahme darauf. Gekennzeichnet ist die Situation dadurch, dass das "gesetzliche Messwesen" und das "wissenschaftliche und industrielle Messwesen" sowohl weltweit als auch in Europa durch zwei weitgehend unabhängig agierende Organisationen vertreten werden. Dieser Umstand stößt auch außerhalb der metrologischen Gemeinschaft auf immer weniger Verständnis. BEV und METAS sind sich dahingehend einig, dass die Strategie dieser Organisationen überdacht werden muss, ausgehend von einer Annäherung bis hin zu einer möglichen Vereinigung. Weitere Schritte dazu sollen bei der nächsten Gesprächsrunde, voraussichtlich im November 2009, beraten und vereinbart werden.

 

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