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Ab 2010: alle staatlichen Landkarten im UTM-Blattschnitt (23.12.2009)

Das BEV hat die Umstellung der nationalen kartographischen Grundlagen auf das internationale Referenzsystem abgeschlossen. Ausgelöst wurde diese Umstellung mit dem Beitritt Österreichs zum NATO-Programm "Partnerschaft für den Frieden" im Jahr 1995. Im Partnerschaftsprogramm verpflichtete sich Österreich, die nationalen kartographischen Grundlagen und die daraus abgeleiteten staatlichen Kartenwerke hinsichtlich Bezugssystem, Projektion, Maßstab und Blattschnitt den internationalen Standards anzupassen.

Nachdem eine derart durchgreifende Änderung in der Kartenproduktion unter Einhaltung der Qualitätsstandards nur schrittweise erfolgen konnte, wurde vorerst eine erste Serie der Österreichischen Militärkarte (ÖMK) 1:50 000-UTM mit Qualitätseinbußen innerhalb von drei Jahren hergestellt. Gleichzeitig wurde mit der Konzeption einer neuen Österreichischen Militärkarte 1:250 000-UTM begonnen. Parallel dazu erfolgte die Aktualisierung der zivilen Karten (ÖK), die weiterhin im Gauß-Krüger-System bearbeitet wurden. Im Österreichischen Bundes-heer wurden bereits mit 1. Jänner 2001 alle Militärkartenwerke auf das UTM-Universale Transversale Mercator-System umgestellt.

Ab 2000 wurden im BEV alle Aktualisierungen auf den UTM-Blattschnitt abgestimmt und die Produktion der zivilen und militärischen Karten wieder synchronisiert. In der Aktualisierungs-periode 2000 bis 2007 (für die topographischen Arbeiten) bzw. 2002 bis 2009 (für die karto-graphischen Arbeiten) konnten die 2. Ausgabe ÖMK50-UTM und die erste Ausgabe ÖK50-UTM fertig gestellt werden. Mit dem Blatt 4220 "PÖLS" wurde das letzte Blatt der ÖK 50-UTM gedruckt und damit die Flächendeckung erreicht.

 

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