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Nobelpreisträger Hänsch im BEV (18.10.2011)
Prof. Hänsch (Mitte), Präsident Hochwartner (rechts), Dr. Leitner (links)
Prof. Theodor Hänsch war vom 11. - 13. Oktober 2011 Gast beim "Sechsten Wiener NobelpreisträgerInnenseminar". Prof. Hänsch erhielt 2005 den Nobelpreis für Physik für die Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektroskopie. Zu seinen wichtigsten Forschungsarbeiten zählt die Entwicklung des Frequenzkamms, den er erstmals 2001 durch sein Unternehmen auf den Markt brachte.

Das BEV kaufte 2001 den ersten gefertigten "optischen Femtosekunden-Frequenzkammgenerator" und setzt diesen zur Darstellung des Meter ein. Seit 1983 wird das Meter als jene Länge der Strecke definiert, die das Licht im leeren Raum während einer Dauer von 1/299 792 458 Sekunde durchläuft.

Das BEV führt mit vier weiteren Nationalen Metrologie-Instituten die tatsächlichen Kalibrierungen für weltweit alle Laser durch. Diese fünf Institute decken gleichzeitig die wichtigsten regionalen Metrologieorganisationen ab. Der Einsatz der Technologie von Prof. Hänsch war für das BEV ein großer Erfolg: im Jahr 2007 wurde das BEV vom Internationalen Büro für Maß- und Gewicht als Pilotlabor zusätzlich mit der Koordination, Auswertung und Veröffentlichung der Vergleichsmessungen betraut.

Am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 besuchte Prof. Hänsch das BEV, um "seinen" Frequenzkamm im BEV-Labor im Echtbetrieb zu sehen. Empfangen wurde Prof. Hänsch von BEV-Präsident Dipl.-Ing. Hochwartner, Gruppenleiter Dr. Leitner und Dr. Matus, dem Leiter des Labors "Kammgenerator". Präsident Hochwartner verwies in seinem Gespräch mit Prof. Hänsch auf die besondere Bedeutung des Einsatzes von Spitzentechnologie und betonte, dass gerade der Frequenzkamm dem BEV als Nationales Metrologie-Institut eine hohe internationale Anerkennung auf dem Gebiet der Längenmessung brachte.

Bilder des Besuches

 

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