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500. Wiederkehr des Geburtstages von Gerhard Mercator (05.03.2012)

Gerhard Mercator wurde als Gheert Cremer am 5. März 1512 in Rupelmonde (Ostflandern) als Sohn eines Schusters geboren.

Nach dem frühen Tod seiner Eltern wurde er 1527 zur Vorbereitung eines Universitätsstudiums nach Hertogenbosch in das Haus der "Brüder vom Gemeinsamen Leben" geschickt, wo er Unterricht in Latein, Griechisch und Logik erhielt.

Gerhard Mercator
Im Herbst 1532 schloss er das Universitätsstudium an der Universität Leuven mit dem Titel eines Magister Artium ab. Mercators Lehrer an der Universität war der junge Professor Rainer Gemma Frisius, Begründer der Triangulation, Entwickler von gebrauchsfähigem Gradstock und Astrolabium.
In Leuben schuf er einen Erdglobus (1541) und einen Himmelsglobus (1551). Diese Arbeiten begründeten seinen Ruhm als hervorragenden Kartographen und Globenbauer.

Der Übersiedlung Mercators nach Duisburg 1552 folgte die Tätigkeit als Lehrer für Mathematik und Kosmographie (1559-1562) am neu gegründeten Duisburger Akademischen Gymnasium.

Beispielgebend für diese Zeit ist Mercators Europakarte (1554), die die Lage der Länder Europas zueinander erstmalig annähernd richtig wiedergibt. Fast 150 Jahre lang war diese Karte Vorbild für die nachfolgenden Kartographen und unterstrich das Ansehen Mercators als einer der besten zeitgenössischen Kartographen.

Zu Weltruhm gelangte er mit seiner 1569 herausgegebenen Weltkarte "Ad usum navigantium", die ausschließlich für die Schifffahrt erstellt wurde. Diese genial konzipierte Wandkarte wurde nach einem Gradnetzentwurf, der so genannten Mercator-Projektion angefertigt. Auch heute wird diese Projektion für See- und Luftfahrtkarten, bei der Satelliten-Navigation, in GPS-Geräten und in der Raumfahrt verwendet.

1951 macht die NATO die Universale Transversale Mercatorprojektion (UTM) zur verbindenden Kartenprojektion für alle NATO-Partner.

Die österreichischen nationalen Kartenwerke wurden im Jahr 2000 auf die Universale Transversale Mercatorprojektion umgestellt.

 

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