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20. Internationale Konferenz für Radionuklid-Metrologie (1.7.2015)

Vom 8. bis 11. Juni 2015 traf sich die internationale Fachwelt der Radionuklid-Metrologie und Radioaktivitäts-Messtechnik in Wien zur 20th International Conference on Radionuclide Metrology and its Applications (ICRM 2015), veranstaltet vom BEV in Kooperation mit der Technischen Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien, der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), dem Internationalen Strahlenschutzverband (IRPA) sowie dem Österreichischen Verband für Strahlenschutz (ÖVS). Diese wissenschaftliche Konferenz befasste sich mit aktuellen wissenschaftlichen Fragen zur Metrologie und Messung radioaktiver Stoffe. Wissenschaftlich wurde die Konferenz von einem international besetzten Komitee unter der Leitung des Vizepräsidenten der ICRM, Prof. Franz Josef Maringer (BEV) vorbereitet.

Wernher Hoffmann  Präsident des BEV im Sitzungssaal der TU Wien
Wernher Hoffmann, Präsident des BEV
im Sitzungssaal der TU Wien

An der Konferenz nahmen 244 Fachleute aus 46 Nationen teil. In 12 wissenschaftlichen Sitzungen mit 42 Vorträgen und 99 Posterpräsentationen sowie in 7 Arbeitsgruppensitzungen wurden die neuesten Erkenntnisse auf dem Fachgebiet präsentiert und diskutiert, von der Anwendung innovativer Methoden zur Messung und Standardisierung neu angewandter Radionuklide und Messmethoden in der Nuklearmedizin bis zu jüngsten Untersuchungen zur Ausbreitung radioaktiver Stoffe im Pazifischen Ozean infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Abgeschlossen wurde die Konferenz mit einem kooperativen Workshop zum Thema Messung natürlicher Radionuklide und Radioaktivität in Baustoffen, bei dem die ersten Ergebnisse des vom BEV koordinierten europäischen Metrologie-Forschungsprojekts MetroNORM (Metrology for processing materials with high natural radioactivity) vorgestellt wurden.

Im Anschluss an die Konferenz wurde am 12. Juni 2015 im BEV die Generalversammlung der ICRM mit 44 Delegierten sowie den Arbeitsgruppenkoordinatoren abgehalten. Dabei wurde das Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre beraten und auf Einladung der argentinischen Delegation die 21. ICRM Konferenz für Mai 2017 in Buenos Aires festgelegt. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen auch an einer Führung durch die Radioaktivitäts- und Strahlenschutzlabors in den Headquarters der IAEA in Wien teil.

Präsentationen und Posterbeiträge der Konferenz unter:

www.icrm2015.at

Gruppenfoto
Gruppenfoto

 

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