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Messen auf dem Großglockner (15.09.2017)

Das BEV hat Anfang August eine Begehung und Übermessung des Triangulierungspunktes T0024-153, besser bekannt als der Gipfel des Großglockners, vorgenommen. Dieser Punkt ist einer von 122 höchstrangigen Triangulierungspunkten 1. Ordnung in ganz Österreich, von denen in den letzten hundert Jahren weitere 300.000 Festpunkte und Millionen von Grundstücksgrenzpunkten abgeleitet wurden.

Die Vermessungstechniker Klaus Lukaseder und Gerhard Stöckl von der Abteilung Grundlagen und Assistent Roman Mandryk sind am 31. Juli 2017 zur Stüdlhütte aufgestiegen, die rund 1000 m unterhalb des Gipfels liegt. Am Tag darauf erfolgte, mit Tachymeter und GNSS-Antenne im Gepäck, der Aufstieg auf den Großglockner. Bei Bilderbuch-Bergwetter wurde auf dem Gipfel in zweistündiger Arbeit die Überprüfung der vorhandenen Stabilisierungen, die Einmessung des Gipfelkreuzes und die Übermessung des Triangulierungspunktes mit Hilfe des APOS Echtzeitpositionierungsdienstes durchgeführt.

Die letzte Begehung des Gipfels durch das BEV liegt bereits über 30 Jahre zurück. Erste Ergebnisse der neueren Vermessungsarbeiten zeigen, dass sich das seit den 1980er Jahren erneuerte Gipfelkreuz um ca. 30 cm weiter nördlich befindet als das alte. Die Spitze des Gipfelkreuzes hat nun eine Höhe von 3800,79 m über Adria. Die Ergebnisse der Messungen dienen der Überprüfung des staatlichen geodätischen Bezugssystems und dessen Anpassung an gegenwärtige Genauigkeitserfordernisse sowie der Qualitätsverbesserung.

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